Ausstellungen

Aktuell

Marina Xenofontos. Play Life

06.02 – 02.08.2026

Anhand von Skulpturen, Fundstücken, Schriftstücken und Filmen untersucht Marina Xenofontos die materiellen Erscheinungsformen von Erinnerung und Geschichte. Für ihre Ausstellung im Espace Projet entwickelt die Künstlerin eine Arbeit über die Frage des – realen wie virtuellen – Raums.

Am Webstuhl der Zeit

07.11.2025 – 08.03.2026

Das mudac und die Fondation Toms Pauli präsentieren eine einzigartige Ausstellung, die der Tapisserie als Träger sozialer und politischer Diskurse gewidmet ist.

Les Monstrueuses

07.11.2025 – 22.03.2026

Zum allerersten Mal vergibt das mudac eine Carte Blanche an den Schweizer Modeschöpfer Kévin Germanier. Diese gibt ihm die Möglichkeit, den musealen Raum neu zu erschliessen – mit der gleichen Originalität und Kreativität, die seinen Ansatz in der Mode seit mehreren Jahren kennzeichnen.

Die Sammlung

Dauerausstellung

Hier sehen, was nirgendwo anders zu sehen ist! In diesem Sinn wurde der Rundgang konzipiert, der die Besucher*innen durch die Sammlung des MCBA gewidmeten Ausstellungsräume führt.

Andere Ausstellungsräume

Encounter iced sound 2.0

Ramon Landolt and Caterina Viguera

Encounter Iced Sound 2.0

Plateforme10, 18.09 – 10.10.2024

(Zugang ab dem 4. Oktober geschlossen)

Ein Pavillon, um der Musik der Gletscher im städtischen Kontext zuzuhören. Eine stimmige Zusammenarbeit zwischen einem Musiker und einer Architektin. Ein faszinierendes Werk, das den vom Aussterben bedrohten Gletschern Schönheit abringt.

Diese immersive Installation bietet ein einzigartiges Erlebnis: das Hören von Gletschermusik in einem speziell entworfenen städtischen Pavillon. Anhand von Aufnahmen der Geräusche schwindender Gletscher komponiert Landolt ein Werk, das elektronische Musik und Naturgeräusche zu einer Sinfonie über die Zerbrechlichkeit unserer Umwelt verbindet. Viguera hat einen dreieckigen, lichtdurchfluteten Holzpavillon entworfen, in dem sich diese Klänge mit dem städtischen Lärm vermischen und so den Dialog zwischen Natur und Urbanisierung symbolisieren.

Ein Projekt im Rahmen der Ausstellung Schau, wie der Gletscher schwindet www.artforglaciers.ch

Isabelle Tanner x Naturéum - Ante Ceramicum

ISABELLE TANNER X NATURÉUM – ANTE CERAMICUM

Vernissage: 15.11.24 
Als Echo auf die Ausstellung „Spécimens 24“ des Naturéum.

Die Keramikerin Isabelle Tanner bespielt den Raum Le Signal L in Plateforme 10 auf Vorschlag des Naturéum und des mudac.
Zwischen fraktionierten und gebrannten Steinen oder neu zusammengesetzten Geländesegmenten lädt Isabelle Tanner uns ein, wilden Fels und Keramikkunst einander gegenüberzustellen.
Metamorphismus und Fragen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung stehen im Zentrum dieser Arbeit.

Der Eintritt ist frei. Vom 15. November bis zum 16. Februar 2025.

Keramiktag: 19.01.25

Geöffnet von Mittwoch bis Montag, 10 bis 18 Uhr (donnerstags bis 20 Uhr).

Bevorstehende Ausstellungen

Jean Tschumi Designer

27.02 – 26.04.2026

Das mudac weiht seinen neuen Ausstellungsraum Le Carré mit Jean Tschumi Designer ein.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Künstlerischen Kommission der Vaudoise Assurances realisiert wurde, beleuchtet einen besonderen Aspekt des Schaffens des grossen Schweizer Architekten: seine Möbelentwürfe für Le Cèdre, den Sitz der Vaudoise Versicherungen in Lausanne.

Ella Maillart

06.03 – 01.11.2026

Die Fotografin und Schriftstellerin Ella Maillart (1903–1997) war eine große Reisende und besuchte mehrmals den asiatischen Kontinent. 2025 wurde ihr Gesamtwerk von der UNESCO anerkannt. Photo Elysée verwahrt Maillarts fotografisches Archiv mit mehreren tausend Bildern und widmet dieser bemerkenswerten Frau nun eine Hommage.

In den 1930er-Jahren unternahm Maillart vier große Reisen: Die Ausstellung thematisiert den Dialog zwischen Bildern und Texten sowie die Rolle dieses fotografischen Erbes für die Bildung und Bewahrung eines Weltgedächtnisses.

Luc Delahaye

06.03 – 31.05.2026

Luc Delahaye, geboren 1962, gehört zu einer Generation von Fotografen, die die Schnittstelle zwischen dokumentarischer und künstlerischer Praxis neu definiert haben.

Seine meist grossformatigen Farbfotografien dokumentieren die Unruhen der heutigen Welt. Vom Irakkrieg bis zum Krieg in der Ukraine, von Haiti bis Libyen, von den OPEC-Konferenzen bis zu den UN-Klimakonferenzen beschäftigt sich Delahaye mit dem Lärm der Welt und mit den Instanzen, die diesen eigentlich regulieren sollten.

Mal in einer einzigen Aufnahme entstanden, mal in monatelanger Arbeit am Computer anhand von Bildfragmenten zu wahren Kompositionen zusammengefügt – die Fotografien von Luc Delahaye sind immer eine Begegnung mit der Realität, ob unmittelbar oder verzögert. Eine Realität, die er mit dokumentarischer Zurückhaltung und ohne jegliche Wertung darzustellen versucht: „Ich versuche, durch eine Form der Abwesenheit, durch eine Form der Unbewusstheit zu einer Einheit mit der Wirklichkeit zu gelangen. Einer stillen Einheit. Der Akt des Fotografierens ist etwas ziemlich Schönes: Er ermöglicht diese Wiedervereinigung des Selbst mit der Welt.“

Diese Retrospektive, die 25 Jahre seines künstlerischen Schaffens umfasst, zeigt rund 40 grossformatige Werke, darunter einige bisher unveröffentlichte und eigens für die Ausstellung geschaffene Arbeiten, sowie eine grosse Installation in einem für den Künstler neuen Format. Die Ausstellung, die bereits im Jeu de Paume in Paris zu sehen war, wird demnächst im Photo Elysée erstmals in der Schweiz präsentiert.

Salvatore Vitale

06.03 – 31.05.2026

Salvatore Vitale setzt sich in seinen Werken damit auseinander, wie die Gig Economy – die Ökonomie der kleinen Jobs – die Arbeitswelt verändert und die Widersprüche des digitalen Kapitalismus sichtbar macht.

Mithilfe von Fotografien, Installationen und Videos beschreibt er den Alltag von Menschen, deren Leben zunehmend von Daten und Algorithmen bestimmt wird, und entwirft dabei Formen des Widerstands.

In Zusammenarbeit mit Freelancern und Freelancerinnen aus Südafrika beleuchtet er zugleich die Verwundbarkeit wie auch die Resilienz von Plattformbeschäftigte und erinnert uns daran, dass die menschliche Arbeit, selbst wenn sie unsichtbar bleibt, für entmaterialisierte Wirtschaftssysteme von zentraler Bedeutung ist.

Französische Gemälde 1800–1945. Anatomie einer Sammlung

13.03 – 16.08.2026

Diese Ausstellung, die innerhalb des Rundgangs Die Sammlung und im Espace Focus stattfindet, lädt dazu ein, die im MCBA bewahrten Meisterwerke der französischen Malerei – Gemälde von Corot, Courbet, Degas, Cezanne, Matisse und Bonnard – wiederzuentdecken, aber auch zahlreiche selten gezeigte Bilder kennenzulernen.

Otobong Nkanga. I dreamt of you in colours

03.04 – 23.08.2026

In Zusammenarbeit mit dem Musée d’Art Moderne in Paris zeigt das MCBA eine umfassende Ausstellung über das Werk von Otobong Nkanga. Die gemeinsam mit der Künstlerin konzipierte Schau findet vom 10. Oktober 2025 bis 23. Februar 2026 in Paris und anschliessend vom 3. April bis 23. August 2026 in Lausanne statt.

Alfredo Jaar

26.06 – 01.11.2026

Inferno & Paradiso ist eine immersive Installation des Künstlers Alfredo Jaar (1956), einer bedeutenden Größe der internationalen zeitgenössischen Kunstszene. In diesem Originalwerk geht er der Frage nach, ob die beständige Flut von Bildern menschlichen Leids uns abstumpft.

Für das einzigartige Projekt wurden zwanzig internationale Reporter eingeladen, je zwei Bilder aus ihren Archiven auszuwählen: das schmerzhafteste und das hoffnungsvollste. Diese Fotografien werden als Diaprojektionen gezeigt. Sie nehmen uns mit auf eine Reise durch Höllen und Paradiese – ähnlich wie Virgil Dante durch Die Göttliche Komödie führt.

Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Kulturverein On The Move für das internationale Fotofestival Cortona On The Move.

CORTONA

Hannah Darabi

26.06 – 01.11.2026

Mit Why Don’t You Dance? (Warum tanzt du nicht?) präsentiert Hannah Darabi, Preisträgerin des Prix Elysée 2025, ein Projekt über iranische Volkstänze.

Das Projekt kombiniert Fotografien, Videos und Archivmaterial und untersucht, wie Tanz je nach sozialem und politischem Kontext zu einem Ausdruck von Identität und Emanzipation werden kann, insbesondere innerhalb der iranischen Diaspora. Es ist inspiriert von der Autobiografie von Mahvash und den Karaoke-Abenden des Cabaret Tehran in Los Angeles. Damit schlägt Darabi eine Brücke zwischen historischen und zeitgenössischen Tanzpraktiken.

Der Prix Elysée beruht auf einer exklusiven Partnerschaft zwischen Photo Elysée und Parmigiani Fleurier.

Lucas Erin. Manor Kunstpreis Waadt 2026

28.08.2026 – 14.02.2027

In seiner Ausstellung im Espace Projet präsentiert Lucas Erin eine neue Werkgruppe, die sich mit dem Garten beschäftigt. Dabei geht es insbesondere um den Bezug des Gartens zu Jahreszeiten und Klimaschwankungen, um seine je nach Breitengrad unterschiedlichen Bedeutungen, seine besondere Ökonomie und seine Einbettung in spezifische Geschichten und Zeitlichkeiten.

Blanc-Gatti. Der Klangmaler

25.09.2026 – 17.01.2027

Charles Blanc-Gatti (1890–1966), ausgebildeter Naturwissenschaftler und Musiker, autodidaktischer Maler und Filmemacher aus Lausanne, ist einer der Hauptakteure der «Musikalisierung» der bildenden Kunst. Seine Recherchen führen uns ins Zentrum der fortschrittlichen Utopien der Moderne.

Ted Joans. Black Flower

09.10.2026 – 28.02.2027

Le MCBA présente la première exposition monographique consacrée à l’artiste étatsunien Ted Joans (1928-2003), auteur d’une œuvre foisonnante et inclassable, où se mêlent les influences du surréalisme, du jazz, du Black Power et du panafricanisme.

Tiermodell

04.12.2026 – 04.04.2027

Seit den Anfängen der Fotografie fokussieren Fotograf*innen immer wieder auf Tiere. Wie haben diese Bilder unsere Sicht auf Tiere geprägt? Welchen Einfluss haben sie darauf, wie wir sie lieben, ausbeuten oder schützen? Der thematische Parcours von Das Tier als Modell umfasst bekannte Werke, aber auch anonyme Fotografien und hinterfragt die Rolle von Tieren in unserer visuellen Kultur.

Die Ausstellung versammelt Fotografien vom 19. bis zum 21. Jahrhundert und regt dazu an, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier neu zu denken.