Ausstellungen

Aktuell

Marina Xenofontos. Play Life

06.02 – 02.08.2026

Anhand von Skulpturen, Fundstücken, Schriftstücken und Filmen untersucht Marina Xenofontos die materiellen Erscheinungsformen von Erinnerung und Geschichte. Für ihre Ausstellung im Espace Projet entwickelt die Künstlerin eine Arbeit über die Frage des – realen wie virtuellen – Raums.

Französische Gemälde 1800–1945. Anatomie einer Sammlung

13.03 – 16.08.2026

Diese Ausstellung, die im Espace Focus un innerhalb des Rundgangs Die Sammlung stattfindet, lädt dazu ein, die im MCBA bewahrten Meisterwerke der französischen Malerei – Gemälde von Corot, Courbet, Degas, Cezanne, Matisse und Bonnard – wiederzuentdecken, aber auch zahlreiche selten gezeigte Bilder kennenzulernen.

Jean Tschumi Designer

27.02 – 31.05.2026

Das mudac weiht seinen neuen Ausstellungsraum Le Carré mit Jean Tschumi Designer ein.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Künstlerischen Kommission der Vaudoise Assurances realisiert wurde, beleuchtet einen besonderen Aspekt des Schaffens des grossen Schweizer Architekten: seine Möbelentwürfe für Le Cèdre, den Sitz der Vaudoise Versicherungen in Lausanne.

Ella Maillart

06.03 – 01.11.2026

Die Ausstellung Ella Maillart. Fotografische Erzählungen ehrt die Fotografin, Reisende und Schriftstellerin anlässlich der Aufnahme ihres Archivs in das UNESCO-Weltdokumentenerbe. Das Photo Elysée präsentiert einen Teil der Aufnahmen, die Ella Maillart während ihrer Asienreisen in den 1930er Jahren gemacht hat.   

Die Sammlung

Dauerausstellung

Hier sehen, was nirgendwo anders zu sehen ist! In diesem Sinn wurde der Rundgang konzipiert, der die Besucher*innen durch die Sammlung des MCBA gewidmeten Ausstellungsräume führt.

Otobong Nkanga. I dreamt of you in colours

03.04 – 23.08.2026

In Zusammenarbeit mit dem Musée d’Art Moderne in Paris zeigt das MCBA eine umfassende Ausstellung über das Werk von Otobong Nkanga. Die gemeinsam mit der Künstlerin konzipierte Schau vereint emblematische Installationen, Fotoserien, neue Werke und zahlreiche Zeichnungen, von denen einige aus den ersten Schaffensjahren der Künstlerin stammen und bisher noch nicht zu sehen waren.

Luc Delahaye

06.03 – 31.05.2026

Das Echo der Welt ist die erste Einzelausstellung, die dem ehemaligen Fotojournalisten Luc Delahaye gewidmet ist. Sie wird von Photo Elysée in Zusammenarbeit mit dem Jeu de Paume präsentiert und zeichnet 25 Jahre seines Schaffens nach. In seinen großformatigen fotografischen Bildkompositionen dokumentiert der Künstler zeitgenössische Kriege und Orte der Macht. 

Salvatore Vitale

06.03 – 31.05.2026

Die Ausstellung SABOTAGE von Salvatore Vitale setzt sich anhand von Fotografien, Installationen und Videos mit der Gig-Economy und den Algorithmen auseinander, die die Arbeitswelt verändern. Sie bietet einen Einblick in die neuen Realitäten der Arbeit im digitalen Zeitalter zwischen den Widersprüchen des digitalen Kapitalismus und Formen des Widerstands.

Andere Ausstellungsräume

Encounter iced sound 2.0

Ramon Landolt and Caterina Viguera

Encounter Iced Sound 2.0

Plateforme10, 18.09 – 10.10.2024

(Zugang ab dem 4. Oktober geschlossen)

Ein Pavillon, um der Musik der Gletscher im städtischen Kontext zuzuhören. Eine stimmige Zusammenarbeit zwischen einem Musiker und einer Architektin. Ein faszinierendes Werk, das den vom Aussterben bedrohten Gletschern Schönheit abringt.

Diese immersive Installation bietet ein einzigartiges Erlebnis: das Hören von Gletschermusik in einem speziell entworfenen städtischen Pavillon. Anhand von Aufnahmen der Geräusche schwindender Gletscher komponiert Landolt ein Werk, das elektronische Musik und Naturgeräusche zu einer Sinfonie über die Zerbrechlichkeit unserer Umwelt verbindet. Viguera hat einen dreieckigen, lichtdurchfluteten Holzpavillon entworfen, in dem sich diese Klänge mit dem städtischen Lärm vermischen und so den Dialog zwischen Natur und Urbanisierung symbolisieren.

Ein Projekt im Rahmen der Ausstellung Schau, wie der Gletscher schwindet www.artforglaciers.ch

Isabelle Tanner x Naturéum - Ante Ceramicum

ISABELLE TANNER X NATURÉUM – ANTE CERAMICUM

Vernissage: 15.11.24 
Als Echo auf die Ausstellung „Spécimens 24“ des Naturéum.

Die Keramikerin Isabelle Tanner bespielt den Raum Le Signal L in Plateforme 10 auf Vorschlag des Naturéum und des mudac.
Zwischen fraktionierten und gebrannten Steinen oder neu zusammengesetzten Geländesegmenten lädt Isabelle Tanner uns ein, wilden Fels und Keramikkunst einander gegenüberzustellen.
Metamorphismus und Fragen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung stehen im Zentrum dieser Arbeit.

Der Eintritt ist frei. Vom 15. November bis zum 16. Februar 2025.

Keramiktag: 19.01.25

Geöffnet von Mittwoch bis Montag, 10 bis 18 Uhr (donnerstags bis 20 Uhr).

Bevorstehende Ausstellungen

Et nous alors?

24.04 – 27.09.2026

Mit mehr als 300 Glastieren aus der Sammlung von Pierre Rosenberg – renommierter Kunsthistoriker und Ehrendirektor des Louvre – sowie Stücken aus seiner Schenkung an das Musée du Grand Siècle beleuchtet die Ausstellung die Feinheit der Murano-Glastiere und hinterfragt zugleich unser ambivalentes Verhältnis zum Lebendigen.

Isao Takahata

24.04 – 27.09.2026
Die in der Schweiz einzigartige Ausstellung zeichnet Takahatas Laufbahn nach – von Heidi (1974) über Die letzten Glühwürmchen (1988) bis hin zu Die Legende der Prinzessin Kaguya (2013) – durch seine Notizbücher und Storyboards, Originalzeichnungen, Cels, Film- und Videoauszüge sowie audiovisuelle Dokumente.

Alfredo Jaar

26.06 – 01.11.2026

Inferno & Paradiso ist eine immersive Installation des Künstlers Alfredo Jaar (1956), einer bedeutenden Größe der internationalen zeitgenössischen Kunstszene. In diesem Originalwerk geht er der Frage nach, ob die beständige Flut von Bildern menschlichen Leids uns abstumpft.

Für das einzigartige Projekt wurden zwanzig internationale Reporter eingeladen, je zwei Bilder aus ihren Archiven auszuwählen: das schmerzhafteste und das hoffnungsvollste. Diese Fotografien werden als Diaprojektionen gezeigt. Sie nehmen uns mit auf eine Reise durch Höllen und Paradiese – ähnlich wie Virgil Dante durch Die Göttliche Komödie führt.

Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Kulturverein On The Move für das internationale Fotofestival Cortona On The Move.

CORTONA

Hannah Darabi

26.06 – 01.11.2026

Mit Why Don’t You Dance? (Warum tanzt du nicht?) präsentiert Hannah Darabi, Preisträgerin des Prix Elysée 2025, ein Projekt über iranische Volkstänze.

Das Projekt kombiniert Fotografien, Videos und Archivmaterial und untersucht, wie Tanz je nach sozialem und politischem Kontext zu einem Ausdruck von Identität und Emanzipation werden kann, insbesondere innerhalb der iranischen Diaspora. Es ist inspiriert von der Autobiografie von Mahvash und den Karaoke-Abenden des Cabaret Tehran in Los Angeles. Damit schlägt Darabi eine Brücke zwischen historischen und zeitgenössischen Tanzpraktiken.

Der Prix Elysée beruht auf einer exklusiven Partnerschaft zwischen Photo Elysée und Parmigiani Fleurier.

Lucas Erin. Manor Kunstpreis Waadt 2026

28.08.2026 – 14.02.2027

In seiner Ausstellung im Espace Projet präsentiert Lucas Erin eine neue Werkgruppe, die sich mit dem Garten beschäftigt. Dabei geht es insbesondere um den Bezug des Gartens zu Jahreszeiten und Klimaschwankungen, um seine je nach Breitengrad unterschiedlichen Bedeutungen, seine besondere Ökonomie und seine Einbettung in spezifische Geschichten und Zeitlichkeiten.

Blanc-Gatti. Der Klangmaler

25.09.2026 – 17.01.2027

Charles Blanc-Gatti (1890–1966), ausgebildeter Naturwissenschaftler und Musiker, autodidaktischer Maler und Filmemacher aus Lausanne, ist einer der Hauptakteure der «Musikalisierung» der bildenden Kunst. Seine Recherchen führen uns ins Zentrum der fortschrittlichen Utopien der Moderne.

Ted Joans. Black Flower

09.10.2026 – 28.02.2027

Le MCBA présente la première exposition monographique consacrée à l’artiste étatsunien Ted Joans (1928-2003), auteur d’une œuvre foisonnante et inclassable, où se mêlent les influences du surréalisme, du jazz, du Black Power et du panafricanisme.

Tiermodell

04.12.2026 – 04.04.2027

Seit den Anfängen der Fotografie fokussieren Fotograf*innen immer wieder auf Tiere. Wie haben diese Bilder unsere Sicht auf Tiere geprägt? Welchen Einfluss haben sie darauf, wie wir sie lieben, ausbeuten oder schützen? Der thematische Parcours von Das Tier als Modell umfasst bekannte Werke, aber auch anonyme Fotografien und hinterfragt die Rolle von Tieren in unserer visuellen Kultur.

Die Ausstellung versammelt Fotografien vom 19. bis zum 21. Jahrhundert und regt dazu an, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier neu zu denken.