Ausstellungen

Aktuell

Blanc-Gatti. Die Farben des Klangs

25.09.2026 – 17.01.2027

Die Schaffensweisen, die der Lausanner Charles Blanc-Gatti (1890 – 1966) entwickelte, um Korrespondenzen zwischen Klängen und Farben herzustellen, sind verschiedener Art und umfassen bildliche Umsetzungen, dynamische Lichtdekorationen und Animationsfilme. Alle seine Werke verfolgen das Ziel, unsere Sinneswahrnehmungen anzuregen und zu bereichern.

Ted Joans. Black Flower

09.10.2026 – 28.02.2027

Le MCBA présente la première exposition monographique consacrée à l’artiste étatsunien Ted Joans (1928-2003), auteur d’une œuvre foisonnante et inclassable, où se mêlent les influences du surréalisme, du jazz, du Black Power et du panafricanisme.

Lucas Erin. Manor Kunstpreis Waadt 2026

28.08.2026 – 14.02.2027

In seiner Ausstellung im Espace Projet präsentiert Lucas Erin eine neue Werkgruppe, die sich mit dem Garten beschäftigt. Dabei geht es insbesondere um den Bezug des Gartens zu Jahreszeiten und Klimaschwankungen, um seine je nach Breitengrad unterschiedlichen Bedeutungen, seine besondere Ökonomie und seine Einbettung in spezifische Geschichten und Zeitlichkeiten.

Die Sammlung

Dauerausstellung

Hier sehen, was nirgendwo anders zu sehen ist! In diesem Sinn wurde der Rundgang konzipiert, der die Besucher*innen durch die Sammlung des MCBA gewidmeten Ausstellungsräume führt.

Edouard Chapallaz

25.09.2026 – 31.01.2027

Das mudac würdigt Edouard Chapallaz, eine der prägenden  Persönlichkeiten der Schweizer und europäischen Keramik des  20. Jahrhunderts.

Magie und Design

06.11.2026 – 11.04.2027

Mit den Ausstellungen Hocus Pocus und Begegnungsontologie präsentiert das mudac eine Saison, die den Beziehungen zwischen Magie und Design gewidmet ist. Dieses Programm untersucht die Verbindungen zwischen zeitgenössischem Schaffen und magischen Praktiken sowie die Art und Weise, wie sie es uns ermöglichen, die Welt beziehungsweise die Welt(en) wahrzunehmen.

Andere Ausstellungsräume

Encounter iced sound 2.0

Ramon Landolt and Caterina Viguera

Encounter Iced Sound 2.0

Plateforme10, 18.09 – 10.10.2024

(Zugang ab dem 4. Oktober geschlossen)

Ein Pavillon, um der Musik der Gletscher im städtischen Kontext zuzuhören. Eine stimmige Zusammenarbeit zwischen einem Musiker und einer Architektin. Ein faszinierendes Werk, das den vom Aussterben bedrohten Gletschern Schönheit abringt.

Diese immersive Installation bietet ein einzigartiges Erlebnis: das Hören von Gletschermusik in einem speziell entworfenen städtischen Pavillon. Anhand von Aufnahmen der Geräusche schwindender Gletscher komponiert Landolt ein Werk, das elektronische Musik und Naturgeräusche zu einer Sinfonie über die Zerbrechlichkeit unserer Umwelt verbindet. Viguera hat einen dreieckigen, lichtdurchfluteten Holzpavillon entworfen, in dem sich diese Klänge mit dem städtischen Lärm vermischen und so den Dialog zwischen Natur und Urbanisierung symbolisieren.

Ein Projekt im Rahmen der Ausstellung Schau, wie der Gletscher schwindet www.artforglaciers.ch

Isabelle Tanner x Naturéum - Ante Ceramicum

ISABELLE TANNER X NATURÉUM – ANTE CERAMICUM

Vernissage: 15.11.24 
Als Echo auf die Ausstellung „Spécimens 24“ des Naturéum.

Die Keramikerin Isabelle Tanner bespielt den Raum Le Signal L in Plateforme 10 auf Vorschlag des Naturéum und des mudac.
Zwischen fraktionierten und gebrannten Steinen oder neu zusammengesetzten Geländesegmenten lädt Isabelle Tanner uns ein, wilden Fels und Keramikkunst einander gegenüberzustellen.
Metamorphismus und Fragen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung stehen im Zentrum dieser Arbeit.

Der Eintritt ist frei. Vom 15. November bis zum 16. Februar 2025.

Keramiktag: 19.01.25

Geöffnet von Mittwoch bis Montag, 10 bis 18 Uhr (donnerstags bis 20 Uhr).

Bevorstehende Ausstellungen

Tiermodell

04.12.2026 – 04.04.2027

Seit den Anfängen der Fotografie fokussieren Fotograf*innen immer wieder auf Tiere. Wie haben diese Bilder unsere Sicht auf Tiere geprägt? Welchen Einfluss haben sie darauf, wie wir sie lieben, ausbeuten oder schützen? Der thematische Parcours von Das Tier als Modell umfasst bekannte Werke, aber auch anonyme Fotografien und hinterfragt die Rolle von Tieren in unserer visuellen Kultur.

Die Ausstellung versammelt Fotografien vom 19. bis zum 21. Jahrhundert und regt dazu an, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier neu zu denken.

Tiermodell

04.12.2026 – 04.04.2027

Gefährte, Forschungsobjekt, Symbol, Spiegelbild oder Fantasievorstellung – seit der Erfindung der Fotografie ist das Tier nie aus dem Blickfeld der Fotograf:innen gerückt. Modèle animal (Tiermodell) taucht in zwei Jahrhunderte der Bildgeschichte ein und offenbart, wie die Fotografie unseren Blick auf Tiere geprägt und damit auch unsere Art, sie zu lieben, sie auszubeuten oder zu schützen, tiefgreifend beeinflusst hat.

Von den Mikrofotografien eines Auguste Bertsch im 19. Jahrhundert bis hin zu den Schnappschüssen von Martin Parr und Elliott Erwitt, die die Vertrautheit zwischen Mensch und Tier sichtbar machen; von den Collagen Peter Beards, in denen sich persönliche Erzählungen und umweltpolitische Anliegen vermischen, bis hin zu den feinsinnigen Betrachtungen Rinko Kawauchis, vom Streben nach Harmonie einer Simona Kossak bis zu den Bildkompositionen William Wegmans: Die Ausstellung spannt einen Bogen über das Werk grosser Fotograf:innen, die unser Empfinden gegenüber Lebewesen geprägt haben. Dabei schliesst sie auch die innovativsten zeitgenössischen Ansätze mit ein – die seltsamen Kreaturen Augustin Rebetez‘ und Robin Lopvets, die poetischen Welten Vasantha Yogananthans, oder die gewagten Experimente, die in den sozialen Medien kursieren. Modèle animal unterstreicht die enorme Präsenz des Tieres in unserer kollektiven Vorstellungswelt und lädt uns dazu ein, Grenzen zu überschreiten: zwischen Mensch und Tier, zwischen dem Blick und dem Bild – und vielleicht auch zwischen dem, was wir sehen und dem, was wir sehen wollen.